Sorry, kini...da langen 10 Mille im Monat nicht für
Selbst wenn sie zusammen kämen. Um so etwas zu betreiben brauchts nicht nur das Mietobjekt sondern auch noch Versicherungen, Betriebskosten (Wasser/Strom) und ein paar Leute braucht es auch, um so ein Museum zu betreiben. Und rechne mal mit ~5-6 k für zwei Angestellte(und 2 sind wohl zu wenig)...da sind
von den 10 schon kaum noch was da.....

Es hat schon seinen Grund, wieso die Museen nicht ohne "Taschengeld vons Mutti Merkel" auskommen. Und "Mutti" nimmt sich ja bekanntlich Geld von uns, wenn sie ihren Kindern etwas Gutes tun will

Aber zurück zum eigentlichen Thema.....die Großspurigkeit der Archäologen, die immer noch krampfhaft die Mär verbreiten, dass wir Sondler das Verderben für im Boden befindliche Zeitzeugen sind, wird spätestens dann erlöschen, wenn die Schatulle leer ist, aus der ihr Salär kommt!
Welche spektakulären Funde entstammen denn aus der Arbeit der Archäologen? Und ich meine nicht, was sie ausgraben, sondern was sie aus eigener und alleiniger Recherche gefunden haben!
Die sind doch auf Zufallsfunde aus Baumaßnahmen egal welcher Art angewiesen. Und was Sondler entdecken!
Welcher Fund der jüngeren Vergangenheit den Archäologen selbst gemacht haben, spült denn Geld in die Kassen bezw. ist Gesprächthema unter den Laien ?
Kalkriese? Haben nicht die Archäologen entdeckt....die würden immer noch "im Teutoburger Wald" herumstreunen

Bernsdorf? Nö...haben Sondler gefunden. Die Archäologen streiten nur noch darüber, ob das Zeug wirklich so alt ist, wie sie es gern hätten....
Himmelsscheibe von Nebra? Och nich

Die hat zwar eine ganze Region bekannt gemacht und bringt Millionen in die Kasse aber kein Archäologe hat auch nur geahnt, dass dort so etwas liegt!
Barbarenschatz? Wieder Fehlanzeige! Den hat B.C.-Superstar ausgebuddelt.

Auch wenn er absolut untragbar ist als "Sondler"...die Archäologen waren nicht die Finder.
Alle diese Beispiele wären heute noch im Boden, wenn es uns nicht gäbe und da gibt es noch hunderte Beispiele, die nur nicht ganz so spektakulär sind. Wir sind es doch demnach, die den Archäologen am Ende die Besucher ins Museum bringen? Nicht die 1.000.000 Tonscherbe der Bandkeramiker...die sehen für den Laien alle gleich aus. (damit will ich nicht sagen, dass sie wissenschaftl. unbedeutend sind!)
Ich weiß nicht, wieviele Millionen die Scheibe von Nebra mittlerweile eingespielt hat. Fakt aber ist....hätte der Finder damals mit einem angemessenen Finderlohn rechnen können (nur mal in den Dunst geschossen 80 k-100k) dann hätte der die sofort an den Staat geliefert. Perspektivisch wäre das ein geiles Geschäft für den Staat gewesen!
Und so ist es mit allen Funden! Ein Münzhort, der heute gefunden wird und sagen wir 50.000€ reellen Sammlerwert hat, wenn ich für den, dem Finder je nach Seltenheit 30-50% davon auszahle, damit er ihn meldet......wer würde da noch illegal handeln? Das wäre sauberes Geld und der Staat hat den Gegenwert, plus die evtl. Wertsteigerung, plus die Vermarktung!
Jeder Banker, jeder Kaufmann würde hier durchdrehen, bei solch einem Geschäft!
Die Aussage im Threadtitel stimmt! Wir müssen unsere archäologischen Fundstücke besser schützen! Aber nicht vor uns!
